Freitag morgen, kurz nach neun Uhr. Ein ganz normaler Tag in Frankreich.
Mein Handy klingelt, es ist Baptiste, einer meiner Kollegen. Er braucht eine Mitfahrgelegenheit zur Arbeit, weil die Busfahrer hier schon seit einer Woche immer mal wieder streiken. Wa-elche Busse nun genau fahren, erfährt man aber leider meistens erst, wenn man an der Bushaltestelle steht und kein Bus kommt. Oder amn sittzt schon im Bus drin, es soll einen Fahrerwechsel geben, aber der Fahrer, der übernehmen soll, ist im Streik. Also bitte alles aussteigen und sehen wie man weiter vom Fleck kommt. Naja, wegen dieser Sache fahre ich im Moment nur Auto. Baptiste wolte also heute Bus fahrenund konnte dann während fast einer Stunde keinen auftreiben, der nach Grandmont fuhr und rief deswegen mich an.
Auf dem Weg stand ich dann an der Ampel und sah einen Radfahrer, der auf der falschen Strassenseite auf dem Radweg fuhr. Leider sah ihn auch ein Polizist in einem Zivilfahrzeug, klemmte spontan sein Blaulicht aufs Dach und verfolgte den Radfahrer. Bisher dachte ich ja immer, das wäre hier nicht ganz so streng....weit gefehlt. Jetzt werde ich vielleicht versuchen, nicht mehr so oft in meiner Strasse in die falsche Richtung zu fahren (ist ne Einbahnstrasse).
Der Morgen wurde dann gekrönt von der Ankunft in einem 12° kalten Labor. Offensichtlich war die Heizung an der ganzen Uni ausgefallen, und das bei Minusgraden. Zum Glück waren wir aber recht spät dran, sodass das Problem schon nach einer halben Stunde wieder behoben war. Sonst wäre ich auch nicht lange geblieben, mein erster Instinkt war Flucht. Bei so ner Kälte kann doch keiner arbeiten....
Freitag, 12. März 2010
Dienstag, 9. März 2010
Heute bin ich zum ersten Mal in diesem Winter vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause gekommen, juhu! Obwohl die Temperaturen hier grade auch wieder eher frostig sind (so um die null Grad) und ich mir auch schon wieder einen Schnupfen eingefangen habe, lässt es doch auf einen baldigen Frühlingsbeginn hoffen, dass die Tage wieder kürzer werden.
So, jetzt werde ich mich einfach mal ein bisschen ausruhen und früh ins Bett gehen, damit ich hoffentlich morgen wieder fit bin. Es steht nämlich mal wieder ein vollgepackter Labortag an!
So, jetzt werde ich mich einfach mal ein bisschen ausruhen und früh ins Bett gehen, damit ich hoffentlich morgen wieder fit bin. Es steht nämlich mal wieder ein vollgepackter Labortag an!
Sonntag, 7. März 2010
Le Salon International de l´Agriculture
Gestern war ich mit Perrine, ihrem Bruder und ihrer Schwester samt Freund in Paris, um dort den Salon international de l´agriculture, also eine Agronomie-Ausstellung, zu besuchen. Da es Samstag war und neben Monsieur le Président auch noch einige Tausend andere Besucher erwartet wurden, wollten wir schon früh aufbrechen. In und um Paris herum ist nämlich immer Stau und der Weg dorthin dauert ja auch schon zwei Stunden.
Nachdem mich Perrine also pünktlich um acht Uhr (naja, mehr oder weniger) abgeholt hatte, ging es als nächstes zu ihrer Schwester und deren Freund, die auf dem Land schon etwas mehr Richtung Paris wohnen. Nachdem dann endlich alle versammelt waren, ging es um neun Uhr los zu einer-wie sich herausstellen sollte- recht langen Fahrt. In Paris waren wir eigentlich recht zügig, aber dann standen wir fast zwei Stunden im Stau, um von der Peripherique (das ist so ne Art Stadtautobahn, die einmal um Paris geht) bis zum Parkhaus zukommen. Ich sag nur 600m in einer Stunde! Ganz Paris war wohl in der Ausstellung!
Naja, nachdem wir dann endlich einen Parkplatz gefunden hatten, war es ja auch schon 1 Uhr und so begaben wir uns direkt in die Halle, in der die verschiedenen Regionen Frankreichs ihre Produkte ausstellten. Und das hieß vor allem viele, viele Fressbuden! So haben wir dann Käse aus der Champagne, Foie Gras ausgezeichnet mit der Silbermedaille im jahr 2010, Crepes und Cidre aus der Bretagne, Schokolade aus der Pikardie probiert. Außerdem ein leckeres Eis sowie die bretonische Spezialität kouign amann, ein Kuchen, der eigentlich nur aus Teig, Butter und Zucker besteht.
Hier dann einmal Parrines Schwester Camille und ihr freund Joel mit ihrem Eis:
So gestärkt haben wir uns dann ein paar Stände sowie die Tiere angesehen. Dieses Jahr war der Kuh gewidmet und so waren die verschiedensten Rassen jeweils mit mehreren Exemplaren vertreten. Das kann man sich dann in etwa so vorstellen:
Teilweise waren auch ein paar Kälber mit dabei. Irgendwie fand ich diese Darstellung der Tiere aber etwas traurig, zumal es nebenan auch einen Stand gab, an dem Rinderhälften verkauft wurden und üner den Köpfen mancher Tiere bereits ihr nächster Besitzer, z.B. das Restaurant XY angeben waren. Aber so ist das wohl. Die "Ausstellungsstücke" waren von ihren Besitzern wohl auch hauptsächlich mitgebracht worden, um sie an den verschiedenen Wettbewerben teilnehmen zu lassen. Was da genau gemacht wurde, ist mir auch nicht klar, aber fast jede zweite Kuh hatte eine oder mehrere Plaketten gewonnen.
(die roten Dinger unter den weißen Schildern).
Danach haben wir uns dann noch die Pferde und Esel angesehen, die in ähnlichen "Ställen" gehalten wurden. Und nach fünf Stunden umherlaufen ohne Pause hatten wir dann genug und machten und wieder auf in den Stau, der diesmal zum Glück etwas kürzer war. Nach diesem langen Tag wurde im Auto dann hauptsächlich geschlafen und den Abend verbrachte ich dann mit der kleinen Schmusekazte Lulu auf dem Sofa. Sie wird morgen erst wieder abgeholt, sodass ich ihr jetzt noch ein paar Streicheleinheiten verpassen werde!
aman
Nachdem mich Perrine also pünktlich um acht Uhr (naja, mehr oder weniger) abgeholt hatte, ging es als nächstes zu ihrer Schwester und deren Freund, die auf dem Land schon etwas mehr Richtung Paris wohnen. Nachdem dann endlich alle versammelt waren, ging es um neun Uhr los zu einer-wie sich herausstellen sollte- recht langen Fahrt. In Paris waren wir eigentlich recht zügig, aber dann standen wir fast zwei Stunden im Stau, um von der Peripherique (das ist so ne Art Stadtautobahn, die einmal um Paris geht) bis zum Parkhaus zukommen. Ich sag nur 600m in einer Stunde! Ganz Paris war wohl in der Ausstellung!
Naja, nachdem wir dann endlich einen Parkplatz gefunden hatten, war es ja auch schon 1 Uhr und so begaben wir uns direkt in die Halle, in der die verschiedenen Regionen Frankreichs ihre Produkte ausstellten. Und das hieß vor allem viele, viele Fressbuden! So haben wir dann Käse aus der Champagne, Foie Gras ausgezeichnet mit der Silbermedaille im jahr 2010, Crepes und Cidre aus der Bretagne, Schokolade aus der Pikardie probiert. Außerdem ein leckeres Eis sowie die bretonische Spezialität kouign amann, ein Kuchen, der eigentlich nur aus Teig, Butter und Zucker besteht.
Hier dann einmal Parrines Schwester Camille und ihr freund Joel mit ihrem Eis:
So gestärkt haben wir uns dann ein paar Stände sowie die Tiere angesehen. Dieses Jahr war der Kuh gewidmet und so waren die verschiedensten Rassen jeweils mit mehreren Exemplaren vertreten. Das kann man sich dann in etwa so vorstellen:
Teilweise waren auch ein paar Kälber mit dabei. Irgendwie fand ich diese Darstellung der Tiere aber etwas traurig, zumal es nebenan auch einen Stand gab, an dem Rinderhälften verkauft wurden und üner den Köpfen mancher Tiere bereits ihr nächster Besitzer, z.B. das Restaurant XY angeben waren. Aber so ist das wohl. Die "Ausstellungsstücke" waren von ihren Besitzern wohl auch hauptsächlich mitgebracht worden, um sie an den verschiedenen Wettbewerben teilnehmen zu lassen. Was da genau gemacht wurde, ist mir auch nicht klar, aber fast jede zweite Kuh hatte eine oder mehrere Plaketten gewonnen.
Danach haben wir uns dann noch die Pferde und Esel angesehen, die in ähnlichen "Ställen" gehalten wurden. Und nach fünf Stunden umherlaufen ohne Pause hatten wir dann genug und machten und wieder auf in den Stau, der diesmal zum Glück etwas kürzer war. Nach diesem langen Tag wurde im Auto dann hauptsächlich geschlafen und den Abend verbrachte ich dann mit der kleinen Schmusekazte Lulu auf dem Sofa. Sie wird morgen erst wieder abgeholt, sodass ich ihr jetzt noch ein paar Streicheleinheiten verpassen werde!
aman
Donnerstag, 4. März 2010
Besuch
Mein erster Besuch (also solcher, der auch über Nacht bleibt) ist heute eingetroffen.
Bisher hat dieser Besuch einen Faden an meinem Rock gezogen, versucht meine Pflanzen zu essen, mit Essen um sich geschmissen und mich ein wenig gekratzt. Tja, und so sieht er aus:
Meine Kollegin Jennifer fährt dieses Wochenende zu einer hochzeit und hat mir derweil die Aufsicht über Lulu übertragen. Die kleine ist wirklich niedlich und total verspielt. Allerdings hat sie mir direkt mal einen kleinen Schrecken eingejagt. Direkt nach Jennifer gegangen war, konnte ich die Katze nirgends mehr finden und meine Wohnung ist ja nun nicht so sehr groß. Schließlich entdeckte ich sie aber hinter dem Regal, wo sie mucksmäuschenstill hockte. Hatte wohl ein bißchen Angst.
So, jetzt werde ich noch ein bisschen mit Lulu spielen.
Gute Nacht!
Bisher hat dieser Besuch einen Faden an meinem Rock gezogen, versucht meine Pflanzen zu essen, mit Essen um sich geschmissen und mich ein wenig gekratzt. Tja, und so sieht er aus:
So, jetzt werde ich noch ein bisschen mit Lulu spielen.
Gute Nacht!
Sonntag, 28. Februar 2010
Lebenszeichen
So, da habe ich ja wirklich schon lange nichts mehr in meinem Blog geschrieben-worauf mich ja auch der eine oder andere aufmerksam gemacht hat....
Aber irgenswie war in der letzten Zeit auch immer einiges los. Diese Woche war ich-mit Ausnahme des Montagabends- jeden Tag unterwegs. Am Dienstag gab es einen Mojito-Abend mit den anderen aus dem Labor, bei dem dann auch gleich in meinen Geburtstag reingefeiert wurde.
An dieser Stelle erstmal herzlichen Dank für eure Mails, Karten und Päckchen. Das hat mich wirlich sehr gefreut!
Mein Geburtstag begann dann mit einem mäßig spannenden Excel-Kurs, der bis drei Uhr nachmittags ging. Danach hab ich dann schnell meinen Kuchen geholt und meine Arbeitskollegen mit selbigem verköstigt. Eigentlich wollte ich eine Donauwelle backen, was sich jedoch als nicht ganz so einfach rausstellte. Irgendwie hatte ich viel zu viel Teig und der ist dann beim Backeb so richtig schön übergelaufen. Und da war dann auch kein Platz mehr für die Creme. Also hab ich einfach nur den Schokoguss obendrauf gemacht und das kam auch ganz gut an. Ich darf den Kuchen gerne wieder backen wurde mir versichert.
Um meinen Geburtstag ein bisschen zu feiern, war ich dann abends mit den anderen aus dem Labor indisch essen und dann noch inner Kneipe. Das ging allerdings nicht allzu lange, da wir alle vom Vorabend noch ziemlich müde waren.
Am Donnerstag und Freitagabend war ich dann bei Perrine, die mich und Baptiste (die beiden arbeiten bei mir im Labor) einmal mit Pizza und Croque Messieur, einmal mit Lasagne verköstigte.
Und gerstern abend hatte ich dann mit meinem neuen Verein hier wieder einen Mannschaftswettkampf. Der war diesmal in St. Pierre de Corps, einem Stadtteil von Tours. Das Bad dort hat mir allerdings gar nicht gefallen. Es gab Gemeinschaftsduschen (mal wieder, was die Franzosen nur damit immer haben?), vier Bahnen und eine Wassertiefe von geschätzten 50 cm auf einer Seite des Beckens. An eine vernünftige Wende war demnach also nicht zu denken. D gefällt mir das Freibad in Tours schon besser, da war ich an den letzten beiden Wochenenden. ja genau, im freibad. Das wird hier auch im Winter bis auf 28°C geheizt. Die spinnen, die Franzosen! Aber schwimmen kann man da echt gut!
Mein Wettkampf war aber trotz des Beckens ganz gut und für den dritten Platz einer unserer Staffeln haben wir sogar eine Magnunflasche Vouvray bekommen. Die soll morgen nach dem Training vertilgt werden. Nach dem Wettkampf waren wir dann mit einigen noch was Essen und anshließend noch in ner Kneipe, was auch sehr nett war. Nachher wollten wir dann eigentlich noch in eine Disco weiterziehen. Dort war dann eine ziemlich lange Schlange, was einem unserer Mittschwimmer überhaupt nicht gefiel. Es begann dann mit dem Türsteher zu diskutieren, was letztendlich dazu führte, dass dieser ihn nicht mehr reinlassen wollte. Da es zu diesem Zeitpunkt auch schon halb drei war, endschieden wir uns dann dafür, nach Hause zu gehen. Heute habe ich dann nicht viel gemacht. Ich habe mir ein Tours-Spaziergänge-Buch gekauft und werde jetzt nach und nach die Stadt damit erkunden. Das ist echt nicht schlecht, vieles fällt einem sonst gar nicht so auf.
Ach ja, der große Sturm ist natürlich auch durch Tours gezogen, gestern Nacht bin ich sogar davon wachgeworden, dass die Fensterläden der Nachbarn tierisch laut gegen die Hauswand schlugen. Die Schäden hielten sich hier aber eher in Grenzen, es lagen ziemlich viele Äste rum und ein paar Dachpfannen waren auch abgehoben worden (zum Glück ist keine auf meinem Auto gelandet). Und Strom gab es hier auch immer. Angeblihc hatten ja 1 Mio. Französiche Haushalte keinen Strom, aber das war wohl eher an der Küste, wo es auch recht schwere Überschwemmungen gab. Tours ist also mal wieder verschont worden.
Letzte Woche hab ich übrigens erfahren, dass ich hier schon seit Oktober in die Krankenversicherung einzahle. Das ist echt gut zu wissen. Jetzt muss ich mir nur noch eine Versichertenkarte besorgen und dann kann ich auch mal meine deutsche Versicherung kündigen...
Aber irgenswie war in der letzten Zeit auch immer einiges los. Diese Woche war ich-mit Ausnahme des Montagabends- jeden Tag unterwegs. Am Dienstag gab es einen Mojito-Abend mit den anderen aus dem Labor, bei dem dann auch gleich in meinen Geburtstag reingefeiert wurde.
An dieser Stelle erstmal herzlichen Dank für eure Mails, Karten und Päckchen. Das hat mich wirlich sehr gefreut!
Mein Geburtstag begann dann mit einem mäßig spannenden Excel-Kurs, der bis drei Uhr nachmittags ging. Danach hab ich dann schnell meinen Kuchen geholt und meine Arbeitskollegen mit selbigem verköstigt. Eigentlich wollte ich eine Donauwelle backen, was sich jedoch als nicht ganz so einfach rausstellte. Irgendwie hatte ich viel zu viel Teig und der ist dann beim Backeb so richtig schön übergelaufen. Und da war dann auch kein Platz mehr für die Creme. Also hab ich einfach nur den Schokoguss obendrauf gemacht und das kam auch ganz gut an. Ich darf den Kuchen gerne wieder backen wurde mir versichert.
Um meinen Geburtstag ein bisschen zu feiern, war ich dann abends mit den anderen aus dem Labor indisch essen und dann noch inner Kneipe. Das ging allerdings nicht allzu lange, da wir alle vom Vorabend noch ziemlich müde waren.
Am Donnerstag und Freitagabend war ich dann bei Perrine, die mich und Baptiste (die beiden arbeiten bei mir im Labor) einmal mit Pizza und Croque Messieur, einmal mit Lasagne verköstigte.
Und gerstern abend hatte ich dann mit meinem neuen Verein hier wieder einen Mannschaftswettkampf. Der war diesmal in St. Pierre de Corps, einem Stadtteil von Tours. Das Bad dort hat mir allerdings gar nicht gefallen. Es gab Gemeinschaftsduschen (mal wieder, was die Franzosen nur damit immer haben?), vier Bahnen und eine Wassertiefe von geschätzten 50 cm auf einer Seite des Beckens. An eine vernünftige Wende war demnach also nicht zu denken. D gefällt mir das Freibad in Tours schon besser, da war ich an den letzten beiden Wochenenden. ja genau, im freibad. Das wird hier auch im Winter bis auf 28°C geheizt. Die spinnen, die Franzosen! Aber schwimmen kann man da echt gut!
Mein Wettkampf war aber trotz des Beckens ganz gut und für den dritten Platz einer unserer Staffeln haben wir sogar eine Magnunflasche Vouvray bekommen. Die soll morgen nach dem Training vertilgt werden. Nach dem Wettkampf waren wir dann mit einigen noch was Essen und anshließend noch in ner Kneipe, was auch sehr nett war. Nachher wollten wir dann eigentlich noch in eine Disco weiterziehen. Dort war dann eine ziemlich lange Schlange, was einem unserer Mittschwimmer überhaupt nicht gefiel. Es begann dann mit dem Türsteher zu diskutieren, was letztendlich dazu führte, dass dieser ihn nicht mehr reinlassen wollte. Da es zu diesem Zeitpunkt auch schon halb drei war, endschieden wir uns dann dafür, nach Hause zu gehen. Heute habe ich dann nicht viel gemacht. Ich habe mir ein Tours-Spaziergänge-Buch gekauft und werde jetzt nach und nach die Stadt damit erkunden. Das ist echt nicht schlecht, vieles fällt einem sonst gar nicht so auf.
Ach ja, der große Sturm ist natürlich auch durch Tours gezogen, gestern Nacht bin ich sogar davon wachgeworden, dass die Fensterläden der Nachbarn tierisch laut gegen die Hauswand schlugen. Die Schäden hielten sich hier aber eher in Grenzen, es lagen ziemlich viele Äste rum und ein paar Dachpfannen waren auch abgehoben worden (zum Glück ist keine auf meinem Auto gelandet). Und Strom gab es hier auch immer. Angeblihc hatten ja 1 Mio. Französiche Haushalte keinen Strom, aber das war wohl eher an der Küste, wo es auch recht schwere Überschwemmungen gab. Tours ist also mal wieder verschont worden.
Letzte Woche hab ich übrigens erfahren, dass ich hier schon seit Oktober in die Krankenversicherung einzahle. Das ist echt gut zu wissen. Jetzt muss ich mir nur noch eine Versichertenkarte besorgen und dann kann ich auch mal meine deutsche Versicherung kündigen...
Sonntag, 7. Februar 2010
Irgendwie ist hier doch alles ganz anders
Gestern habe ich dem eizigen hiesigen Aldi einen Besuch abgestattet-natürlich in der Hoffnung, dort die mir bekannten und geschätzten Produkte wiederzufinden. Leider wurde ich aber bitter enttäuscht. Die Franzosen essen einfach anders als wir Deutsche. es gab kaum Cerealien, anderen Käse und natürlich auch keine 500g Joghurt Packungen. Die vermisse ich schon seit Oktober. Dafür gibt es aber 500g Quark Packungen. Was soll man bloß mit soviel Quark machen?
Naja, Aldi France war also nicht so die Offenbarung, dafür lohnt es sich nicht, den etwas längeren Weg in Kauf zu nehmen. Werde also weiter bei Lidl (der ist hier fast so wie bei uns) und beim Simply Market (bei dem hab ich sogar eine Kundenkarte, damit gibt es 5 % auf einige Produkte) einkaufen.
Heute war ich dann in einem der vielen Hallenbäder in Tours. Genauer gesagt in dem von La Riche, einem der Vororte, der aber direkt neben meinem Stadtteil liegt. Habe mir vorgenommen schon mal ein paar Bäder zu testen, damit ich im Sommer, wenn wir kein Training haben, weiß, bei welchem ich mir eine Saisonkarte kaufe.
Und auch hier war dann einiges ganz anders. Die Straßenschuhe hatte vor den Umkleien auszuzeihen (was ich eigentlich gar keine schlechte Idee finde). Dafür gab es sogar ein paar Bänke. In der Umkleide find es dann aber an, sonderbar zu werden. Die Schränke wurden mit einem ausgeklügelten System verschlossen- Dazu musste man die Nummer seines Schrankes ins System eingeben, danach einen vierstelligen Zhalencode wählen, mit der man den Schrank dann wieder öfnnen konnte. Keine Schlüssel, aber man sollte sich die Nummer des Schrankes und den Code merken. Und die zwanzig Cent, die das ganze kostete, wurden leider nicht zurückerstattet.
In der Dusche dann die nächste Überraschung. Eine Dusche für alle. Keine Trennung nach Männlein und Weiblein. Das war dann das erste Mal, dass ich freiwillig auf Nacktduschen verzichtet habe.
Ansonsten war´s im Bad wie überall. Es waren zwei Bahnen abgetrennt, auf denen aber auch einige Nicht-Schwimmer zu finden waren. Und das Wasser war zu warm. Außerdem kostete der Eintritt 3,75 € (und das war schon der Studentenpreis). Naja, werde meinen Test also demnächst mal fortsetzen, so ganz überzeugt bin ich noch nicht.
Naja, Aldi France war also nicht so die Offenbarung, dafür lohnt es sich nicht, den etwas längeren Weg in Kauf zu nehmen. Werde also weiter bei Lidl (der ist hier fast so wie bei uns) und beim Simply Market (bei dem hab ich sogar eine Kundenkarte, damit gibt es 5 % auf einige Produkte) einkaufen.
Heute war ich dann in einem der vielen Hallenbäder in Tours. Genauer gesagt in dem von La Riche, einem der Vororte, der aber direkt neben meinem Stadtteil liegt. Habe mir vorgenommen schon mal ein paar Bäder zu testen, damit ich im Sommer, wenn wir kein Training haben, weiß, bei welchem ich mir eine Saisonkarte kaufe.
Und auch hier war dann einiges ganz anders. Die Straßenschuhe hatte vor den Umkleien auszuzeihen (was ich eigentlich gar keine schlechte Idee finde). Dafür gab es sogar ein paar Bänke. In der Umkleide find es dann aber an, sonderbar zu werden. Die Schränke wurden mit einem ausgeklügelten System verschlossen- Dazu musste man die Nummer seines Schrankes ins System eingeben, danach einen vierstelligen Zhalencode wählen, mit der man den Schrank dann wieder öfnnen konnte. Keine Schlüssel, aber man sollte sich die Nummer des Schrankes und den Code merken. Und die zwanzig Cent, die das ganze kostete, wurden leider nicht zurückerstattet.
In der Dusche dann die nächste Überraschung. Eine Dusche für alle. Keine Trennung nach Männlein und Weiblein. Das war dann das erste Mal, dass ich freiwillig auf Nacktduschen verzichtet habe.
Ansonsten war´s im Bad wie überall. Es waren zwei Bahnen abgetrennt, auf denen aber auch einige Nicht-Schwimmer zu finden waren. Und das Wasser war zu warm. Außerdem kostete der Eintritt 3,75 € (und das war schon der Studentenpreis). Naja, werde meinen Test also demnächst mal fortsetzen, so ganz überzeugt bin ich noch nicht.
Donnerstag, 4. Februar 2010
So, nach einer ganzen Weile mal wieder ein kleines Update aus Tours. Im Gegensatz zu Deutschland ist das Wetter hier eher mild-dieses Jahr hat es noch gar nicht geschneit, aber das ist auch ganz gut so. Allerdings ist mir mittlerweile klargeworden, dass das Loiretal seinen Beinamen "Garten Frankreichs" vor allem einer Sache zu verdanken hat: Ausreichende Bewässerung. Sprich: Es regnet doch recht oft und neblig ist es auch ziemlich häufig. Aber das kennt man ja auch Münster auch nicht viel anders....
Ich habe jetzt endlich wieder ein gelbes Mietfahrrad, mit dem ich mich auch schon zweimal den Berg zur Arbeit hochgequält habe (naja, eher geschoben). Aber das wird sicher mit der Zeit auch besser. Ist auf jeden Fall super, wieder ein Fahrrad zu haben. Ich wohne zwar mitten in der Stadt, aber das ewige zu Fuß gehen hat doch etwas genervt. Blöd nur, dass das Lich an meinem Fahhrad nur eine Woche durchgehalten hat.
Ansonsten ist hier irgendwie nicht viel spannendes passiert. Letzte Woche haben wir das Bierstaffeltraining wieder aufgenommen- sind ja auch nur noch ein paar Monate bis zu den nächsten Hochschulmeisterschaften. Dabei hab ich mich glaube ich ganz gut geschlagen.
Am Sonntag war ich dann mit Perrine reiten. Sie hat ein eigenes Pferd und hat mir eine kleine Reitstunde erteilt. Jetzt kann ich also ein Pferd dazu bringen, dass es vorwärts geht und es nach rechts und links lenken. Hat Spaß gemacht, obwohl es doch irgendwann ganz schön kalz wurde und ich am nächsten Tag ordentlich Muskelkater hatte.
Eine weitere nennenswerte Sache ist, dass ich heute auf der Arbeit einen tollen neuen Computer (naja, also einen Mac) bekommmen habe. Auf den hab ich jetzt schon seti Oktober gewartet. Sogar meine Betreuerin ist ein bißchen neidisch, weil mein Bildschirm größer ist als ihrer. Da wir heute auch noch eine Arbeitsgruppenbesprechung hatten und ich den neuen Mac noch etwas austesten musste, blieb dann irgendwie nicht mehr viel Zeit für die Laborarbeit....naja, aber dafür habe ich (mit meinem neuen Mac) ein paar lustige Fotos gemacht.
Jetzt soltel ich den Computer dann aber doch eher zum Arbeiten benutzen...obwohl, die viele Zeit, die ich bei dem alten Computer mit warten verbracht hab, kann ich doch jetzt auch für lustige Bilder und Videos nutzen!
Ich habe jetzt endlich wieder ein gelbes Mietfahrrad, mit dem ich mich auch schon zweimal den Berg zur Arbeit hochgequält habe (naja, eher geschoben). Aber das wird sicher mit der Zeit auch besser. Ist auf jeden Fall super, wieder ein Fahrrad zu haben. Ich wohne zwar mitten in der Stadt, aber das ewige zu Fuß gehen hat doch etwas genervt. Blöd nur, dass das Lich an meinem Fahhrad nur eine Woche durchgehalten hat.
Ansonsten ist hier irgendwie nicht viel spannendes passiert. Letzte Woche haben wir das Bierstaffeltraining wieder aufgenommen- sind ja auch nur noch ein paar Monate bis zu den nächsten Hochschulmeisterschaften. Dabei hab ich mich glaube ich ganz gut geschlagen.
Am Sonntag war ich dann mit Perrine reiten. Sie hat ein eigenes Pferd und hat mir eine kleine Reitstunde erteilt. Jetzt kann ich also ein Pferd dazu bringen, dass es vorwärts geht und es nach rechts und links lenken. Hat Spaß gemacht, obwohl es doch irgendwann ganz schön kalz wurde und ich am nächsten Tag ordentlich Muskelkater hatte.
Eine weitere nennenswerte Sache ist, dass ich heute auf der Arbeit einen tollen neuen Computer (naja, also einen Mac) bekommmen habe. Auf den hab ich jetzt schon seti Oktober gewartet. Sogar meine Betreuerin ist ein bißchen neidisch, weil mein Bildschirm größer ist als ihrer. Da wir heute auch noch eine Arbeitsgruppenbesprechung hatten und ich den neuen Mac noch etwas austesten musste, blieb dann irgendwie nicht mehr viel Zeit für die Laborarbeit....naja, aber dafür habe ich (mit meinem neuen Mac) ein paar lustige Fotos gemacht.
Jetzt soltel ich den Computer dann aber doch eher zum Arbeiten benutzen...obwohl, die viele Zeit, die ich bei dem alten Computer mit warten verbracht hab, kann ich doch jetzt auch für lustige Bilder und Videos nutzen!
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