Donnerstag, 4. Februar 2010

So, nach einer ganzen Weile mal wieder ein kleines Update aus Tours. Im Gegensatz zu Deutschland ist das Wetter hier eher mild-dieses Jahr hat es noch gar nicht geschneit, aber das ist auch ganz gut so. Allerdings ist mir mittlerweile klargeworden, dass das Loiretal seinen Beinamen "Garten Frankreichs" vor allem einer Sache zu verdanken hat: Ausreichende Bewässerung. Sprich: Es regnet doch recht oft und neblig ist es auch ziemlich häufig. Aber das kennt man ja auch Münster auch nicht viel anders....
Ich habe jetzt endlich wieder ein gelbes Mietfahrrad, mit dem ich mich auch schon zweimal den Berg zur Arbeit hochgequält habe (naja, eher geschoben). Aber das wird sicher mit der Zeit auch besser. Ist auf jeden Fall super, wieder ein Fahrrad zu haben. Ich wohne zwar mitten in der Stadt, aber das ewige zu Fuß gehen hat doch etwas genervt. Blöd nur, dass das Lich an meinem Fahhrad nur eine Woche durchgehalten hat.
Ansonsten ist hier irgendwie nicht viel spannendes passiert. Letzte Woche haben wir das Bierstaffeltraining wieder aufgenommen- sind ja auch nur noch ein paar Monate bis zu den nächsten Hochschulmeisterschaften. Dabei hab ich mich glaube ich ganz gut geschlagen.
Am Sonntag war ich dann mit Perrine reiten. Sie hat ein eigenes Pferd und hat mir eine kleine Reitstunde erteilt. Jetzt kann ich also ein Pferd dazu bringen, dass es vorwärts geht und es nach rechts und links lenken. Hat Spaß gemacht, obwohl es doch irgendwann ganz schön kalz wurde und ich am nächsten Tag ordentlich Muskelkater hatte.
Eine weitere nennenswerte Sache ist, dass ich heute auf der Arbeit einen tollen neuen Computer (naja, also einen Mac) bekommmen habe. Auf den hab ich jetzt schon seti Oktober gewartet. Sogar meine Betreuerin ist ein bißchen neidisch, weil mein Bildschirm größer ist als ihrer. Da wir heute auch noch eine Arbeitsgruppenbesprechung hatten und ich den neuen Mac noch etwas austesten musste, blieb dann irgendwie nicht mehr viel Zeit für die Laborarbeit....naja, aber dafür habe ich (mit meinem neuen Mac) ein paar lustige Fotos gemacht.
Jetzt soltel ich den Computer dann aber doch eher zum Arbeiten benutzen...obwohl, die viele Zeit, die ich bei dem alten Computer mit warten verbracht hab, kann ich doch jetzt auch für lustige Bilder und Videos nutzen!

Sonntag, 17. Januar 2010

So, hier kommt dann also der weitere Bericht meiner kleinen Reise im Winter.
Während der Busfahrt mit unserem freundlichen Busfahrer wagte ich kaum den Blick auf die Straße. Der Busfahrer war offensichtlich versessen darauf, seinen Zeitplan einzuhalten und überholte so auch bei Schneefall alle auf der linken Spur fahrenden Autos. Ich habe deswegen verscuht, möglichst viel zu schlafen, um das nicht mit ansehen zu müssen. Zum Glück war ich ausreichend müde. Ab Aachen hatte ich dann auch einen Doppelsitz für mich und da die Straßen ab hier auch nicht mehr mit Neuschnee versehen waren, wurde auch die Fahrt etwas entspannter. Alerdings nicht für alle Reisenden: ein Franzose wurde in Düsseldorf vom freundlichen Busfahrer darauf hingewiesen, dass es doch schon in Köln habe aussteigen wollen- das ganze auf Deutsch versteht sich. Darauf antwortet also der Franzose: "Sorry, I don´t understand" und der Busfahrer: "Sie müssen hier aussteigen, Köln war schon". Wirklich ein sehr lustiges Gespräch! Irgendwann habe ich mich dann erbarmt und dem armen Franzosen erklärt, dass er seinen Bahnhof verpasst hatte und jetzt in Düsseldorf sei. Daraufhin sprang selbiger aus dem Bus, obwohl er meiner Meinung nach nicht mal wissen konnte, wo er war. Wie der wohl nach Köln gekommen ist?
Dank des strikten Fahrplans des Busfahrers kam ich trotz Schnee pünktlich um viertel nach acht am Bahnhof in Münster an, wo ich dann ein schönes Wochenede verbrachte. Danach ging es zu meinen Eltern und dann noch mal nach Münster, um dort Sylvester zu feiern. Auch diese letze Zugfahrt in 2009 hatte es in sich. Nachdem ich wegen des Schnees schon morgens mal im Internet nachgesehen und entdeckt hatte, dass mein Zug um halb drei nicht würde fahren können, wurde meine Abfahrt dann auf halb vier verschoben. Kurz bevor mich meine Eltern zum Bahnhof bringen wollten checkte ich noch mal schnell die Züge und da stand doch tatsächlich, dass der Zug um halb drei doch gefahren sei. Na toll, nun hatte ich also meinen Zug verpasst. Immerhin stellte sich am Bahnhof in Bremen dann aber heraus, dass ich mit meinem Ticket auch den nächsten ICE nehmen konnte- imerhin schon mal etwas. Auf dem Bahnsteig gab es dann die nächste Überraschung- mein Zug hatte bereits eine ordentlich Verspätung. Als er dann endlich ankam, war dann auch plötzlich nicht mehr so klar, ob der Zug überhaupt weiterfahren würde (jedenfalls nach Münster). Offentsichtlich war der Zug, den ichh verpasst hatte wegen der Kälte zwischen Bremen und Osnabrück in Bohmte stecken geblieben. Der Zug, in dem ich dann nach zweimaligem wiederaussteigen saß, sollte nun also über Minden und Bielefeld fahren. Passagiere nach Münster könnten ja dann von Bielefeld den nächsten Zug nach Münster nehmen. Ich sah mich schon im Zug Sylvester feiern....Ganz plötzlich hieß es dann jedoch, dass das Problem in Bohmte behoben sei und unser Zug nun ganz normal über Münster fahren würde-was er dann auch tat! Und so kam ich mit nur zwei Stunden Verspätung in Münster an (allerdings noch deutlich vor Beginn des neuen Jahres ;-))
Am 2.1.2010 mach ich mich dann schließlich wieder auf den Rückweg ins ferne Frankreich. Und wie nicht anders zu erwarten, sollte sich auch dieser alss nicht ganz einfach erweisen.
Es begann schon bei der Ankunft am Busbahnhof: am Steuer saß, wie sollte es anders sein, der freundliche Busfahrer von der Hinfahrt! Und wie sollte es anders sein: es schneite auch wieder auf einigen Teilen der Fahrt. Dieses Mal setzte ich mich dann aber schlauerweise etwas weiter nach hinten, sodass ich einen weniger guten Blick auf die Straße hatte.
Von meiner Sitznachbarin erfuhrich dann, dass ich auf der Hinfahrt sogar noch Glück gehabt hatte mit meinen Fahrten. Sie hatte den gleichen Bus wie ich nehmen wollen, war aber aus dem ort, in dem sie Fremdsprachenassistentin war, gar nicht erst nach Paris gekommen.
Naja, die Busfahrt verlief zunächst recht ruhig- bis wir nach Düsseldorf kamen. Dort stand nur ein einziger Passagier, der allerdings nicht einsteigen wollte, weil er wohl noch auf jemanden wartete. Dieser zweite Passagier kam aber nicht, weswegen der Busfahrer losfahren wollte- schließlich habe er einen Zeitplan einzuhalten. Dann kam allerdings noch ein weiterer Mann dazu, der den Busfahrer ebenfalls zu überzeugen versuchte, doch auf den fehlenden Passagier zu warten. Dieser Mann kam dann in den Bus, sodass der Busfahrer nicht einfach losfahren konnte und weigerte sich daraufhin wieder auszusteigen. Der Busfahrer rief daraufhin die Polizei. Noch bevor diese jedoch eintraf ging das ganze in einen lauthalsen Streit und schließlich in eine Prügelei auf der Straße vor dem Bus über, die schließlich durch den heraneilenden fehlenden Passagier, ein Mädchen in meinem Alter, gestoppt wurde. Dann kam auch direkt die Polizei mit sechs Beamten um die Ecke und befasste sich mit den beiden Streihähnen. So wurde dann auch recht schnell klar, dass das Mädel mit ihrem Freund nach Paris fahren wollte und der Mann, der die Prügelei angezettelt hatte, ihr Vater war, der dafür sorgen wollte, dass sie den Bus nicht verpasste. Von dieser Versionen waren dann auch die sechs Polizeibeamte recht schnell überzeugt, sodass sie den Busfahrer wieder in seinen Bus ließen, der dann mitsamt dem Päarchen abfuhr. Der Vater wurde allerdings noch weiter von der Polizei befragt.
Ab da lief die Fahrt- abgesehen vom Wetter natürlich und den vier Russen, die die ganze Fahrt über laut redeten oder sangen (mit Schlaf war dann also nicht viel...) recht ruhig. Trotz der Aufregung in Düsseldorf kam der Bus ganze 30 min zu früh in Paris an, sodass wir darauf warten mussten, dass der Busbahnhof um 6 Uhr geöffnet wurde. Meinen Zug nach Tours hatte ich leider erst für 9.21 Uhr gebucht (wer kann auch ahnen, dass der Bus sogar zu früh ankommt....) und leider war mein Ticket auch nicht umtauschbar, sodass ich noch mal gute 2 1/2 Stunden in Paris Austerlitz auf dem Bahnhof rumsaß. Dass, endlich im Zug, konnte ich ein wenig schlafen. Allerdings hielt die Freude nicht lange, denn schon relativ kurz nach Paris hielt unser Zug auf irgendeinem RER-Bahnhof an, weil die Lok ein technisches Problem hatte. Dies sollte allerdings relativ schnell durch die Bereitstellung einer neuen Lok aus Paris behoben werden. Allerdings war es dann nicht möglich, die neue Lok auf dem kleinen Bahnhof vor unseren Zug zu rangieren und so musste dann der Lok-Pannendienst kommen. Es wurde uns dann freundlicherweise angeboten, kostenlos wieder nach Paris zurückzufahren, alle Züge in Richtung Tours seien aber schon überfüllt, dass sie uns nicht mehr mitnehmen könnten.
Und so saß ich dann irgendwo kurz nach Paris zwei Stunden im Zug fest, bis nach endlosen Durchsagen sowie diversen Fragen des Zugpersonals nach unserem gewünschten Ankunftsort (wodurch die mich jedesmal aus dem wohlverdienten Schlaf rissen) die Fahrt endlich weiterging. Mittlerwiele hatten wir eine Verspätung von sage und schreibe 2 1/2 Stunden, was auch in etwa der normalen Fahrtzeit entsprochen hätte. So kam ich dann gegen halb drei (nach also insgesamt lächerlichen 19 h Fahrt endlich wieder in meiner Wohnung an. Von dieser Reise musste ich mich dann erstmal den Rest der Woche erholen....Ja, mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren macht Spaß!

Sonntag, 10. Januar 2010

Wenn einer eine Reise tut (im Schnee)

Pünktlich eine Woche vor Weihnachten begann es -so wie in Deutschland- auch in Tours zu schneien. Und zwar erst als alle schon bei der Arbeit waren. Und da es dann den Tag über immer noch mehr schneite, wurde dann nachmittags der Busverkehr ausgesetzt, so dass man dann sehen konnte, wie man nach Hause kommt. Es lagen allerdings höchstens 10 cm Schnee. Aber so ist das halt in Frankreich...Obwohl, bei uns ist es ja auch nicht immer besser! Aber davon später mehr.
Am nächsten Tag, als dann meine Rückfahrt nach Deutschland anstand, schneite es schließlich noch mehr. sodass ich ein bisschen Angst um meine Rüchfahrt hatte. Laut der Info-Seite der französischen Bahn sollte mein Zug auch ganz normal fahren und laut der Info-Line vo Eurolines auch mein Bus....Sollte!
Als ich dann mit meinem Koffer am Bahnhof stand, zeigte die Anzeigentafel: "train supprimé". Ich entschloss mich also, den nächsten Zug zu nehmen, da mir noch genügend Zeit bis zu meinem Bus blieb. Leider hatte dieser Zug dann so viel Verspätung, dass ich mir schließlich ein TGV-Ticket für 55€ kaufen musste. Immerhin konnte so ich so meinen Bus pünktlich erreichen.
Dieser war dann auch fast bis auf den letzten Platz belegt und wurde von einem sehr freundlichen Busfahrer gefahren (O-Ton beim Einsteigen: Wohin?), der nur deutsch sprach. Und so machte ich mich dann auf den Weg nach Münster, nachts auf verschneiten Autobahnen. Aber davon werde ich in den nächsten Tagen berichten, jetzt ist es Zeit für´s Bett!

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Weihnachtsendspurt

Gestern gab es hier in der Mensa ein Weihnachtsessen. Man würde also meinen, das sei dann das typische französische Weihnachtsessen. Ich habe mir dann Geflügelbraten (welches Tier mir da serviert wurde, ist leider nicht verraten worden) mit Füllung ausgesucht. Allerdings gab es auch Antilope, was ich jetzt nicht unbedingt für das typisch französische Weihnachtsessen halte. Zum Nachtisch gab es dann aber etwas sehr typisches: die buche de noel, so eine Art Biskuitrolle mit Cremefüllung. Obwohl die Franzosen mich davor bereits gewarnt hatten, fand ich das gar nicht so schlecht. Jedenfalls besser als fois gras (Entenleberpastete)!
Ansonsten hab ich hier nichts großartiges erlebt in der letzten Zeit. Zum Schwimmen konnte ich noch nicht wieder gehen, weil ich mich immer noch mit einem blöden Husten rumärgere. Dafür war ich aber letzte und diese Woche im Kino. Es gibt hier nämlich eins, in dem Originalfassungen (mit Untertitel) gezeigt werden und in dem der Eintritt mit einer Abokarte nur 3,70 € kostet. Da mein Kollege Baptiste ein ziemlich regelmäßiger Kinogänger ist, werde ich mich da wohl jetzt öfter anschließen. Und vielleicht zeigen sie ja irgendwann auch mal einen deutschen Film!
Im Labor haben wir unseren Besprechungstisch jetzt in einen Tischtennistisch umgewandelt und trainieren jetzt jeden Tag ein bisschen für ein Turnier, was irgendwann mal stattfinden soll. Wir haben zwar kein richtiges Netz, aber das geht auch mit zwei Holzplanken...
Morgen gehe ich dann zum Abschluss dieses Jahres noch mal was trinken und am Freitag Abend geht es ja dann auch schon wieder Richtung Münster. Diesmal fahre ich übrigens mit dem Bus, mal sehen wie das so wird!

Montag, 7. Dezember 2009

Weinachten in Tours

Zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest hat sich die Stadt Tours nicht lumpen lassen, und alle Hauptstraßen mit den verschiedensten Leuchdekos verschönert. Der place Jean Jaurès um´s Rathaus herum hat dabei mal wieder ordentlich abgesahnt, und so gibt es- wie auch schon vor zwei Jahren- einige kleinere und größere Tannenbäume:
In "meiner" Straße, also dem Boulevard, hängen diese hübschen Leuchtkugeln:Der Weihnachsmarkt ist hier allerdingd wieder eher übersichtlich und war gestern, als ich mal wieder aus dem Haus gewagt habe, eher überfüllt. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass ein verkaufsoffener Sonntag war.
Heute war ich dann wieder im Labor und habe gemerkt, dass ich immer noch nicht so richtig fit bin. So ein ganzer Arbeitstag ist doch ganz schön anstrengend. Also heute Abend jetzt erst mal schön ausruhen!
Außerdem war ich heute bei der "ecole doctorale", um denen meinen Studirausweis vorzuzeigen und da habe ich erfahren, dass ich wahrscheinlich noch vor Weihnachten mit meinem ersten Gehalt rechnen darf. Die nette Frau dort kümmert sich jetzt darum, dass ich das möglichst schnell bekomme, obwohl für Dezember eigentlich schon alles ausgezahlt war. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass es an meinem fehlenden Studentenstatus gehapert hat....

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Ach, Weihnachten kommt schneller als man denkt!

Hab ich ganz vergessen, ich wollte doch noch ein Foto von meinem tollen Adventkalender hochladen. Der kam vor einer Weile in einem tollen Care-Paket von meiner Mama. Inklusive Weihnachtsdeko und -kekse. Hier ist er also!
Mittlerweile sind aber natürlich nicht mehr alle Türchen verschlossen!

Das letzte Wochenende hatte es echt in sich!

Wie bereits hier verkündet, habe ich am letzten Wochenende eine kleine Deutschlandreise ins schöne Karlsruhe unternommen. Dazu musste ich am Freitag schon um 7 Uhr den Zug in Tours nehmen, in Paris dann einmal durch die ganze Stadt fahren, und noch mal drei Stunden später war ich dann in Karlsruhe angekommen.
Die Sonne schien, ich war müde, und die Sprintnacht, deretwegen ich diesem weiten Weg auf mich genommen hatte, konnte beginnen. Am Schwimmbad angekommen traf ich gleich einen Teil der Münsteraner, was für ein Timing! Wir sicherten uns dann schnell einen guten Platz in der Halle und dann konnte es auch bald schon losgehen. Nach verschiedenen aus meiner Sicht nicht nennenswerten Wettkämpfen (meine Ergebnisse waren nämlich eher zum Heulen), begann dann gegen 22.30 Uhr endlich die Bierstaffel, für die ich ja schon seit Wochen fleißig trainiere. Aufgrund dieses großen Trainingsaufwandes wurde ich dann auch sogleich in die erste Mannschaft befördert, wo ich mich dann auch gar nicht schlecht geschlagen habe. Unseren Vorlauf gewannen wir jedenfalls spielend. Im Finale gab ich meinen Platz allerdings an Irina ab, da sie im Vorlauf noch ein bisschen schneller gewesen war. Aber auch das half der Staffel nicht. Die letzte Dose wollte ihren Inhalt einfach nicht preisgeben, weswegen Benno dafür geschätzte 30 Sekunden brauchte und die Aachener uns mal wieder besiegten. Aber wir werden besser, und im nächsten Jahr....wer weiß!
Danach wurde dann im Bad, in den Duschen und anschließend bei der offiziellen Party noch ordentlich weitergefeiert, bevor ich dann um fünf auch endlich müde auf meine Luftmatratze fiel.
Am nächsten Tag ging mein Zug zurück erst um halb zwei, sodass noch genug Zeit für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt mit einem schönen Glühwein und einen Döner blieb. Dann machte ich mich, nach weniger als 24 Stunden, wieder auf den Weg nach Paris. Es hat sich aber gelohnt! Besonders wegen den Münsteranern, die dabei waren. Es war chön euch wiederzusehen!
Nach einer weiteren langen Zugfahrt kan ich dann gegen halb acht wieder an meinem neuen Zuhause an, wo ich schnell meine Badeanzüge zum trocknen aufhängte, da ich sie ja am nächsten Tag wieder brauchen würde.
Am Sonntag klingelte der Wecker dann auch schon wieder, als es noch dunkel war, und ich machte mich auf den Weg zu einem weiteren Wettkampf mit meinem neuen Verein hier in Tours. Dabei handelte es sich wieder um so einen Mannschaftswettkampf, diesmal allerdings nur für die Masters (so, dass dann diesmal ich die jüngste war!). Wir trafen uns um sieben Uhr am Schwimmbad und fuhren dann nach Vernouillet, das irgednwo hinter Chatres liegen muss. So genau kann ich das aber nicht sagen, da ich einen großen der Teil der Hinfahrt als auch der Rückfahrt verschlafen habe.
Beim Wettkampf hatten wir dann zwei Mannschaften am Start, ich war in der zweiten. Es agb dann eine 10 x 50 m Freistil Staffel, bei der alle mitschwammen, und dann wurden mir noch die 50 m Schmetterling aufgetragen. Da hab ich mich natürlich gefreut....Naja, aber dann hab ich mich doch ganz gut geschlagen, und unsere Mannschaft ist am Ende sogar 8. von 19 geworden (und die erste Mannschaft hat gewonnen). Während des Wettkampfes und des gemeinsamen Mittagessens in einem Restaurant (man müsste wohl eher sagen Steakhouse, ich hab ein Bison-Hacksteak gegessen) habe ich nun auch endlich die Namen der meisten anderen Schwimmer erfahren. Ist also fast so wie damals in Münster. Wie Alex heißt, habe ich z.B. auch erst bei meinen ersten Hochschulmeisterschaften in Bochum herausgefunden.
Nach diesem anstregenden Wochenende war ich natürlich am Montag sehr müde und ab Dienstagmorgen um 3 Uhr dann krank. Und so bin ich jetzt also seit Dienstag zu Hause und ruhe mich aus. Ich war auch schon beim Arzt- die Schweinegrippe ist es nicht, zum Glück. So habe ich jetzt halt mal ein bisschen Zeit zum surfen, fernsehen und lesen. Gut, dass ich mir vor ein paar Wochen noch einige Filme von meinem Kollegen Baptiste auf die Festplatte gezogen hatte! Aber jetzt geht´s mir auch schon wieder besser. Allerdings werde ich wohl morgen auch noch zu Hause bleiben, damit ich dann nächste Woche wieder so richtig fit bin!
Also, bis die Tage